Tag der Deutschen Einheit 2006

Althaus: Wir sind auf dem richtigen Weg!

"Mit Freude und Dankbarkeit erinnern wir uns daran, was vor 16 Jahren RealitĂ€t wurde: die lang ersehnte und von vielen kaum noch fĂŒr möglich gehaltene Wiedervereinigung unseres Vaterlandes in Frieden und Freiheit“, erklĂ€rte MinisterprĂ€sident Dieter Althaus mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit, den die ThĂŒringer Landesregierung morgen mit einem Festakt in Jena begeht.

„Ein Tag, den es ohne die Grenzöffnung, ohne die friedliche Revolution von 1989 nicht geben wĂŒrde. Wer sich die Bilder von damals in Erinnerung ruft, der erinnert sich auch an das unbeschreibliche GlĂŒcksgefĂŒhl, das der Fall der Mauer bei der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit der Menschen auslöste“, so der MinisterprĂ€sident.

„UnglĂŒck hatte das SED-Regime in ĂŒber vier Jahrzehnten mehr als genug verbreitet. Mit einer Utopie, die den Menschen das neue, angeblich bessere Deutschland verhieß - mit fatalen Folgen. Erst die friedliche Revolution von 1989, der Sturz der SED-Diktatur brachte fĂŒr die Menschen in den jungen LĂ€ndern die langersehnte Freiheit. Das Tor zur Freiheit und zur Demokratie wurde weit aufgestoßen und der Weg zur Wiedervereinigung geebnet.“

Was in den letzten 16 Jahren in ThĂŒringen erreicht worden sei, könne sich sehen lassen, sagte Althaus weiter. „Der Freistaat liegt bei vielen wirtschaftlichen Daten an der Spitze der neuen LĂ€nder. Die jĂŒngsten Arbeitslosenzahlen beispielsweise geben Anlass zur Hoffnung: Mit 14,1 Prozent ist die Quote zwar noch immer viel zu hoch. Doch können wir 20.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat und damit den besten Septemberwert der letzten zehn Jahre verzeichnen.“

DarĂŒber hinaus gebe es eine ganze Reihe von positiven Wirtschaftsdaten. „Wir haben eine deutliche Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 2,5 Prozent allein im ersten Halbjahr 2006 und liegen damit sowohl ĂŒber dem gesamtdeutschen als auch ĂŒber dem ostdeutschen Trend. Wir haben aber auch eine ganze Reihe von Neuansiedlungen, die zusĂ€tzliche ArbeitsplĂ€tze geschaffen haben. Und insgesamt fĂŒr einen Stimmungsaufschwung gesorgt haben. Das ist noch kein Grund zur Beruhigung, aber ein Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.“

„Doch auch und gerade am Tag der Deutschen Einheit mĂŒssen wir uns vor Augen halten: Vornehmlich in den ostdeutschen LĂ€ndern haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Wir haben die Aufgabe, die notwendigen Reformen umzusetzen, damit dauerhaft ArbeitsplĂ€tze auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen. Damit die Menschen eine Perspektive fĂŒr sich und ihre Kinder sehen. Damit der Tag der Deutschen Einheit fĂŒr alle ein Tag der Dankbarkeit und der Zuversicht ist.“

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