Dieter Althaus

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< Einen so sportlichen Ministerpräsidenten hatte Thüringen noch nie.
19.08.09 11:17
Von: Patrick Schneider

„Gemeinsam zukunftsfähig“ – Bundeskanzlerin Merkel in Thüringen


Unter dem Motto „20 Jahre Deutsche Einheit – gemeinsam zukunftsfähig“ fand gestern in Weimar ein Kongress zur Bilanzierung der Deutschen Einheit statt. Neben Ministerpräsident Dieter Althaus nahmen auch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Prof. Dr. Bernhard Vogel an der Veranstaltung teil.

Der Kongresssaal in Weimar war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Wissenschaftler und Funktionsträger aus Gesellschaft und Wirtschaft hatten sich eingefunden, um die Entwicklungen in den neuen Bundesländern, vor allem auch in Thüringen, Revue passieren zu lassen. 20 Jahre Deutsche Einheit trage eine Erfolgsbilanz in sich, sagte Dieter Althaus. „Wir haben die Chancen der Freiheit und die gesamtdeutsche Solidarität genutzt und das Land grundlegend neu aufgebaut“, so Althaus weiter. Klar hob er die Soziale Marktwirtschaft als Antriebsmotor der innerdeutschen Entwicklung hervor und machte deutlich, dass ein Neuaufbau der jungen Länder ohne diese nicht denkbar gewesen wäre. Thüringen solle weiter auf Erfolgskurs bleiben, was nur durch klare Verhältnisse nach dem 30. August möglich sei. „Darum beide Stimmen für die CDU und für Thüringen“, bekräftigte der Ministerpräsident.

Auch Bundeskanzlerin Merkel zog eine positive Bilanz: „Die Erfolgsentwicklung in den jungen Ländern ist ein kontinuierlicher Vorgang, der nun nicht durch Zaudern und rückwärtsgewandte Politik gefährdet werden darf. Der Aufbau Ost ist eben kein Nachbau West“, so Merkel. Eine gute Entwicklung, wie sie in Thüringen vorliege, könne man nur durch klare politische Verhältnisse erreichen. Diese Verhältnisse seien die CDU mit Dieter Althaus für ein starkes Thüringen, sagte die Bundeskanzlerin weiter. Schließlich wurde festgestellt, dass viel erreicht wurde, dennoch keine Stagnation eintreten dürfe. „Es liegen noch viele Aufgaben vor uns, sowohl in den jungen Ländern, wie auch in ganz Deutschland“, räumte die Kanzlerin abschließend ein.

Das Team Merkel und Althaus hatten nicht viel Zeit, um nach dem Kongress zu verschnaufen. Es ging gleich weiter nach Nordhausen, wo am Abend die Althaus-Tour stattfand. Bei herrlichstem Wetter fanden sich mehrere tausend Menschen auf dem Petersbergplatz ein und warteten gespannt auf die Worte des Ministerpräsidenten und der Kanzlerin.

Ein Hauch von Begeisterung und Empathie lag in der Luft als Dieter Althaus die Bühne betrat. Er betonte in seiner Rede die Notwendigkeit von Bildungsinvestitionen und motivierte die Zuschauer zum Wahlgang: „Die Fachhochschule in Nordhausen ist die Zukunftsschmiede in Nordthüringen. Wachstum und Innovation sind die Stichworte, die wir uns auf die Fahne geschrieben haben und die wir auch nach dem 30. August weiter verfolgen werden. Ich will weiterhin mit Herz und Verstand und Ihrer Hilfe unser schönes Land regieren. Wir schaffen das am 30. August!“ Beifall! Die Massen schienen wachgerüttelt für den Wahlgang Ende August.

Auch die Bundeskanzlerin heizte mit ihrer Rede die Begeisterung der Massen noch einmal an. Man brauche Zukunftsvisionen in Thüringen und keine Nostalgie. „Thüringen braucht die CDU, weil nur sie nachhaltig und nach vorn gewandt aus der Krise führen kann“, begann Dr. Merkel ihre Rede. Die starke Mitte Deutschlands solle nicht nur geografisch die Mitte sein, sondern auch durch eine effiziente Infrastruktur Wirtschaft und Unternehmen anlocken. Da sei Thüringen auf dem besten Weg durch den stetigen Ausbau des Straßen- und Verkehrsnetzes, so die Kanzlerin weiter. „Thüringen hat viele zukunftsfähige Arbeitsplätze und der Staat gibt solide Rahmenbedingungen vor, damit neue Ideen umgesetzt, bestehende Strukturen erhalten und möglichst viele Arbeitsplätze geschaffen werden können. Das geschieht in Thüringen unter anderem im Bereich erneuerbare Energien“, stellte die Kanzlerin heraus. Dieter Althaus sei die starke Stimme der Neuen Länder im Bundesrat und das solle auch so bleiben, fasste die Kanzlerin zusammen.

Am Schluss der mitreißenden Veranstaltung bekamen Althaus und Merkel eine übergroße Flasche des bundesweit bekannten „Nordhäuser Doppelkorn“ geschenkt. Vorn auf dem Etikett: ein Foto der beiden Politiker. Nach der Nationalhymne klang die Veranstaltung langsam aus; ein wichtiger Tag für Dieter Althaus, ein wichtiger Tag für Thüringen.