Dieter Althaus

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7.10.10 20:33

THUNDORF - Viel Lob für Thundorf von politischer Prominenz


Bereits vor der offiziellen Wiedervereinigung war Thundorf an der Grenze von Bayern zu Thüringen Treffpunkt der Menschen zwischen Franken und dem vor 20 Jahren wiedereröffneten Bundesland gewesen. Der CSU-Ortsverband organisiert seitdem alljährlich um den 3.Oktober einen Politischen Frühschoppen. Heuer war mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen, Dieter Althaus, der Wahlkreis-Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär und dem Landtagsabgeordneten Robert Kiesel viel politische Prominenz zu Gast.

Prominenter Gast: Dieter Althaus trug sich im Beisein von Bürgermeister Anton Bauernschubert, Landrat Thomas Bold, MdL Robert Kiesel und MdB Dorothee Bär ins Goldene Buch ein.

MdB Bär lobte die Aktivitäten des Ortsverbands. Erschreckend sei jedoch die Unwissenheit der Jugend über die ehemalige DDR, wie Befragungen bei Erstwählern 2009 ergeben hätten. Das Treffen in Thundorf wolle einen Beitrag zur Aufklärung leisten.

Dieter Althaus schloss sich dem an und würdigte die traditionellen Kontakte des Ortsverbandes zu seiner Umgebung. Er hatte die entscheidenden Phasen des Wiedervereinigungsprozesses in der Familie mit der Angst der Menschen miterlebt. Nicht die Skeptiker hätten sich durchgesetzt, sondern diejenigen, die darauf setzten, dass die Politik schneller gehen musste, als es in einem langen geordneten Prozess möglich gewesen wäre. Althaus gab einen kurzen Abriss der Geschichte, angefangen von den massenhaften Fluchten der DDR-Bürger über Ungarn und Tschechien, der vorzeitigen Öffnung des Eisernen Vorhangs im November 1989 und der kaum noch überschaubaren Fülle von Wahlen in den Gremien der neuen DDR bis hin zum Beschluss der Wiedervereinigung. Während viele andere gegen die Einheit gewesen seien, habe die Union mit ihrer Führung die Voraussetzungen dafür geschaffen.

Althaus ging auch auf die heutige Situation ein. Globalisierung, Mittelstand und Wirtschaft, international gültige Regeln, Technologie, Sozialstaat und Demografie seien neue Herausforderungen, die neue Antworten erforderten. Es gehe darum, den politischen Kompass auf Werte auszurichten und sich für langfristige Perspektiven zu engagieren. „Die Menschen setzen auf Leistung statt auf gesteuerte Systeme im nationalen wie im internationalen Bereich“, sagte Althaus. Er wünscht sich, dass sich Menschen in den politischen Ebenen engagieren.

Landrat Thomas Bold empfand das Jubiläum als einen Freudentag. Alle der damals Beteiligten hätten politische Glanzleistungen erbracht. Er dankte der Gemeinde Thundorf und dem CSU-Ortsverband, dass sie die Erinnerungen aufrecht erhalten.

Main-Rhön - Montag, 4. Oktober 2010 17:05

20 Jahre Wiedervereinigung - Dieter Althaus spricht in Thundorf
Am 03.Oktober jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 20. Mal. Auch in der Region Main-Rhön wurde mit prominenten Gästen gefeiert.

Während in Maroldsweisach im Landkreis Haßberge Thüringens ehemaliger Ministerpräsident Bernhard Vogel beim Wiedervereinigungsfest sprach, war dessen Nachfolger im Amt zu Gast im Landkreis Bad Kissingen. In Thundorf sprach Dieter Althaus, der im letzten Jahr zurück getreten war, zum "Tag der Deutschen Einheit". Althaus erinnerte sich zurück, an den Mauerfall und die Ereignisse danach. Der 52 Jährige hofft, das die Wiedervereinigung auch bald in den Köpfen der gesamten Bevölkerung ankommt.

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