Dieter Althaus

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< Wie sich Althaus als Vizepr├Ąsident in der Wirtschaft schl├Ągt
5.09.10 13:22

Althaus spricht sich f├╝r flexible Rentenregelung aus


Ex-Regierungschef k├╝ndigt Bericht zum B├╝rgergeld an.

In der Debatte um die Rente mit 67 hat sich der fr├╝here Th├╝ringer Ministerpr├Ąsident Dieter Althaus f├╝r individuelle L├Âsungen ausgesprochen. Das Bundespr├Ąsidiumsmitglied der CDU warb in diesem Zusammenhang f├╝r sein B├╝rgergeld-Modell.
Erfurt. Althaus verlangte, "viel flexibler" mit dem Renteneinstrittalter umzugehen. "Ein Angestellter oder Wissenschaftler kann eventuell bis 70 arbeiten, in anderen Berufen ist zum Beispiel ein Dachdecker und Bauarbeiter mit 60 physisch ausgelaugt", sagte er der "Th├╝ringer Allgemeine". Der Ex-Regierungschef verwies dabei auf die von ihm geleitete CDU-Kommission zum B├╝rgergeld, die im November einen Bericht vorlege. Sein Modell eines Grundeinkommens, das eine vollst├Ąndige Neuordnung der Sozialsysteme vorsieht, w├╝rde automatisch diese Starre beim Renteneintritt aufl├Âsen.
Der Bericht werde aber sein letzter Beitrag f├╝r die Bundespolitik sein, sagte Althaus. Er ziehe sich definitiv aus dem Pr├Ąsidium zur├╝ck. Auch eine R├╝ckkehr in die Politik schloss er aus.
Ein Jahr nach der verlorenen Landtagswahl erkl├Ąrte der Altministerpr├Ąsident, dass er froh sei, dass seine neue Arbeit beim Autozulieferer Magna "neben der ├ľffentlichkeit" stattfinde.
Althaus best├Ątigte zudem, dass auch 20 Monate nach seinem tragischen Skiunfall die Verhandlungen ├╝ber eine Entsch├Ądigung der Opferfamilie immer noch andauern.

Martin Debes / 28.08.10 / TA